Premiere: Tag der Wissenschaft

Ein wichtiger Anlaufpunkt für die Gäste beim ersten Tag der Wissenschaft in der Lutherstadt Wittenberg war das futurea Science Center. Im Wissenschaftszentrum präsentierten sich die Industrieforschung der SKW Piesteritz, das Agrochemische Institut Piesteritz und Tesvolt.

Was sich in anderen großen Städten unter dem Namen "Nacht der Wissenschaften" längst etabliert hat, hatte nun auch in Wittenberg Premiere. Zum "Tag der Wissenschaft" haben dreizehn Institutionen mit verschiedenen Angeboten für Forschung und Wissenschaft in der Lutherstadt geworben. Im futurea Science Center am Markt kamen die Forschungsmitarbeiter der SKW Piesteritz mit ca. 150 interessierten Bürgern ins Gespräch. Neben Führungen durch das Wissenschaftszentrum, das sich bekanntlich als Brücke zwischen Chemie und Gesellschaft versteht, konnten die Experten von der Landwirtschaftlichen Anwendungsforschung in Cunnersdorf die Gäste mit spannenden Details aus der Welt der Naturwissenschaften und der Landwirtschaft begeistern: Wie werden innovative und zugleich umweltschonende Düngemittelspezialitäten entwickelt? Welche Rolle spielen dabei die Pflanzenwurzeln oder wo begegnet uns Harnstoff im Alltag? "Dass Sie mit einem solch heiklen Thema so offen umgehen, hat mich schon erstaunt und erfreut", äußerte sich ein Besucher und lobte auch die Präsentation der Hauptausstellung des futurea Science Centers. Eine Äußerung, die zeigt, wie wichtig es ist, den hohen Stellenwert moderner Mineraldüngung für die Existenz der Weltbevölkerung immer wieder zu vermitteln. Das futurea Science Center erweist sich auch hier als ein Glücksgriff des AGROFERT-Konzerns.

Ein Thema, dem sich das Agrochemische Institut Piesteritz, ein AN-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, angenommen und anschaulich erklärt hat, war, wie Nutzpflanzen besser mit Trockenstressphasen umgehen können.

Das erfolgreiche Start-Up Unternehmen Tesvolt komplettierte die Ausstellung im Wissenschaftszentrum mit ihren Ergebnissen zu intelligenten Stromspeichern.

In der Altstadt gab es entlang der Linie vom Elstertor bis zum Schloss vielfältige Anlaufpunkte: u.a. die Stiftung Leucorea, das Haus der Geschichte oder die Stiftung Luthergedenkstätten. Ein Beweis, wie breit die Forschungslandschaft in der Lutherstadt aufgestellt ist, die sich 2018 im losen Netzwerk "Wissenschaft in Wittenberg" zusammengeschlossen hat. Mit dem Tag der Wissenschaft am 18. Januar 2019 stellte sich das Netzwerk erstmals der interessierten Öffentlichkeit vor, eine Wiederholung im nächsten Jahr ist aufgrund der erfolgreichen Premiere geplant. So lange ist die Sonderausstellung im futurea Science Center eine gute Adresse, um sich einen Überblick über die Forschungseinrichtungen der Stadt zu verschaffen.

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