Mit Fragezeichen in den Augen

Die Zahl jener Besucher, die mit ganz konkreten Fragen ins futurea Science Center kommen, wird immer größer. Das ist nicht ungewöhnlich für ein Wissenschaftszentrum. Bemerkenswert dagegen ist die Tatsache, dass dabei das Durchschnittsalter der Fragenden immer niedriger wird.

Dafür stehen auch die Schülerinnen und Schüler des Betriebshorts der Agrofert Deutschland GmbH aus der Lutherstadt. Sie richten derzeit ein Hochbeet ein. Und um zu wissen, wie ein optimales Pflanzenwachstum gewährleistet werden kann, besuchten die Kinder in den Osterferien das futurea Science Center.

Dort experimentierten sie mit einem Mini-Gewächshaus und entdeckten spielerisch die Themen Pflanzen und Boden. Zunächst wurden Boden, Samen, Pflanzen usw. vorgestellt und Bastelbögen ausgeteilt. Die vorgedruckten Teile wurden ausgeschnitten und beschriftet. In kleinen Teams wurden Behälter mit Erde befüllt, Samen eingegraben und anschließend gegossen. Die Kinder säten, was sie später ernten können: Kräuter – nicht nur bekannt aus dem heimischen Garten – wie Petersilie, Kresse und Koriander.

Das Gelernte können Sie nun für die Errichtung des Hochbeets anwenden. Das futurea Science Center überreichte außerdem ein Pflanztagebuch zur Dokumentation des Pflanzwachstums und gab den Kindern die besten Wünsche für ein gutes Gelingen, eine erfolgreiche Ernte und natürlich viel Freude am Wachstum der Pflanzen mit auf den Weg.

Interessant für das Team des Wissenschaftszentrums war zu beobachten, wie „erfahrene“ Kinder – also solche, die das futurea Science Center bereits besuchten –ihre Lieblingsexponate den „Neulingen“ vorführten, so z.B. im 1. Obergeschoss der beiden Häuser am historischen Marktplatz das Exponat „Wieviel Stickstoff steckt in deinem Körper?“

Das futurea Science Center überlässt die Wissensvermittlung junger Menschen nicht dem Zufall. Vielmehr hat es in den zurückliegenden Monaten auch mit Unterstützung der Martin-Luther-Universität Hallen/Wittenberg und erfahrener Lehrer für die verschiedensten Altersgruppen ganz konkrete Bildungsprogramme ausgearbeitet (siehe auch : www.futurea.de/programm), die schon von vielen Schulen quer durch Deutschland dankend angenommen wurden. Sogar für Vor- und Grundschüler. Sie bekommen die knifflige Frage mit auf den Rundgang durch das Haus: „Können Regenwürmer ertrinken?“ Die Mädels und Jungen finden die Antwort und erleben dabei, wer noch alles so mithilft, den Boden fruchtbar zu machen.

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